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Freie Universität Berlin

Am Institut für Informatik der Freien Universität Berlin wurde mit der Schaffung der Professur für Interdisziplinäre Sicherheitsforschung im Jahr 2015 die AG Interdisziplinäre Sicherheitsforschung gegründet. Interdisziplinäre Sicherheitsforschung wird verstanden als die wissenschaftliche Befassung mit zukünftigen systemischen Risiken, Gefahren und Bedrohungen, welche unterschiedliche fachliche Perspektiven integriert und zur gemeinsamen Problemlösung komplementär zusammenführt. In der Arbeitsgruppe werden unter der Leitung von Prof. Dr. Lars Gerhold verschiedene sozialwissenschaftliche Konzepte wie z.B. kulturell-soziologische Risiko- und Sicherheitstheorien und psychologisch-kognitive Wahrnehmungs- und Bewältigungs­theorien mit technikwissenschaftlichen und zukunftsforscherischen Perspektiven zusammengeführt. Auf diese Weise wird die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Themenfeld Sicherheit in einen gesellschaftlichen Kontext eingebettet und in Hinblick auf zukünftige Herausforderungen, wie sie sich etwa durch die Entwicklung neuer Sicherheitstechnologien ergeben, reflektiert. Eigene – insbesondere inter- und transdisziplinär ausgerichtete – Forschungsvorhaben sowie die Aufbereitung und der Transfer von Wissen zählen zu den zentralen Elementen der Arbeitsgruppe.

FUB und REBEKA

Das an der Freien Universität Berlin, AG Interdisziplinäre Sicherheitsforschung durchgeführte Teilvorhaben „Soziale und psychologische Resilienz von Einsatzkräften“ fokussiert schwerpunktmäßig die Ebene der Einsatzkräfte. Es soll untersucht werden, wie die Resilienz der Einsatzkräfte als Personen im Krisenmanagement durch persönliche und organisationale Maßnahmen gestärkt werden kann – insbesondere vor dem Hintergrund einer möglichen eigenen Krisenbetroffenheit als Bürger.

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