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Erfolgreicher Kick-Off Workshop im Rhein-Kreis Neuss

Am Samstag, den 19.11.16 fand der erste gemeinsame Workshop von REBEKA und dem Rhein-Kreis Neuss im Regionalverband Niederrhein der Johanniter-Unfallhilfe e.V. statt. Vertreter seitens des Hilfsorganisationen JUH und MHD, des THW sowie der ansässigen Feuerwehren, der Bundeswehr und der Kreisverwaltung nahmen an der Veranstaltung teil, sodass gefühlt über „1000 Jahre Einsatzerfahrung“ zusammenkamen. Landrat des Rhein-Kreis Neuss Hans-Jürgen Petrauschke begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und lobte insbesondere die gute Zusammenarbeit zwischen den Organisationen des Zivil- und Katastrophenschutzes im Landkreis. Er betonte die aktuellen Herausforderungen im Sicherheitssektor und freute sich, dass der Rhein-Kreis Neuss mit der Teilnahme am Forschungsprojekt die Gelegenheit hat, an Innovationen mitzuarbeiten.

Bei dem ersten von den Projektpartnern organisiertem Kick-Off-Workshop  am Samstag stand neben dem gemeinsamen  Kennenlernen der anderen Organisationen sowie des Projektteams und der Projektvorstellung auch schon Inhaltliches im Fokus: Die überwiegend ehrenamtlichen Einsatzkräfte haben im Rahmen eines Workshops erarbeitet, in welchen Szenarien auch die BOS selber betroffen sein könnten – und was dies eventuell zur Folge hätte. Dazu standen ein mögliches Starkregenereignis oder ein flächendeckender, langanhaltender Stromausfall im Rhein-Kreis Neuss im Fokus der Diskussionen. Viele der erfahrenen Einsatzkräfte konnten hier ihre eigenen Erfahrungen einbringen – das Interesse an verbesserten Notfallstrategien für den Fall einer eigenen Betroffenheit der Hilfeleistungsorganisation war hoch. Daneben wurde auch die Frage diskutiert, wie eventuell hilfsbereite Teile der Bevölkerung –die s.g. „Spontanhelfer“ in die Bewältigung solche einer Schadenlage miteinbezogen werden könnten.

Dieser Workshop stellt nur den Auftakt der Zusammenarbeit zwischen dem Projektteam und dem Rhein-Kreis Neuss dar: Hier sollen weiterhin die REBEKA-Konzepte und Lösungsvorschläge mit den ansässigen Akteuren diskutiert, gestaltet und erstmalig getestet werden. Daneben werden auch die beiden großen Evaluationsübungen am Niederrhein stattfinden. Im Anschluss sollen die hier entwickelten Konzepte in das deutsche Bevölkerungsschutzsystem implementiert und die gesamtgesellschaftliche Resilienz in Deutschland gestärkt werden.